Philosophie für eine sanfte Wassergewöhnung
Unser ELKI-Schwimmen soll der gesunden körperlichen, motorischen, geistigen und sozialen Entwicklung des Kindes dienen. Das Kind mit dem Element Wasser vertraut machen heisst, einen Kreis schliessen zwischen Eltern–Wasser–Kind. Zeit haben, sich Zeit nehmen und sich bewusst werden, dass die Wassergewöhnung ein sanfter Prozess ist.
Einleitung
Das sogenannte ELKI-Schwimmen wird in immer mehr Hallenbädern angeboten. Es handelt sich um einen phantasievollen und kindergerechten Wassergewöhnungskurs. Spielend lernen und lernen Spielen – ohne Zwang und Leistungsdruck. Vorbereitung auf Grundlagenkurse Krebs bis Eisbär.
Was lernen die Kinder im ELKI-Schwimmen?
Die Kinder lernen mit der Umgebung vertraut zu werden. Sie gewöhnen sich an die Nässe im Zusammenhang mit der Kälte, schaffen Wasserkontakt und nehmen Wasserdruck, Wasserwiderstand und veränderte Sinnesleistungen wahr. Sie erlernen Atemtechnik, Untertauchen, Mundverschluss und die Mundatmung.
Werden die Kinder bessere Schwimmer?
Das ELKI-Schwimmen hat auf die spätere Wasserausbildung einen grossen Einfluss. Die Grundfertigkeiten fürs Schwimmen (Tauchen, Schweben, Gleiten, Atmen und Springen) müssen im weitergehenden Schwimmunterricht vertieft werden.
Was wir im Wasser tun
Die Kinder sollen Spass daran entwickeln, sich im Wasser zu bewegen. Vielfältige Erfahrungen und angstfreies Erleben am, im und um das Wasser sind die besten Voraussetzungen, um das Schwimmen zu erlernen. Die Kurse werden immer mit einer Kontaktperson (meist einem Elternteil) durchgeführt. Auch Grosseltern, Gottis und Göttis sind herzlich willkommen.
Sicherheit & Empfehlungen
- Mindestalter beträgt 3 Jahre.
- Eltern und Kinder vorher von Kopf bis Fuss warm duschen.
- Geeignete Schwimmwindeln, falls das Kind noch nicht trocken ist.
- Nach dem Wasser sofort abtrocknen, aufwärmen und etwas Warmes bereithalten.
- Nur gesunde Kinder ohne Infekte oder verstopfte Atemwege.
- Schwimmflügel, Ringe und Sitze sind für die Wassergewöhnung ungeeignet.